TattooAllgemeines
Wir arbeiten natürlich auch hier, wie beim Piercen, absolut steril, jede Nadel wird nur einmal verwendet und wir beraten jeden Kunden ausführlich. Wenn jemand Allergien hat, sollten diese angegeben werden und wenn Sie unter Epilepsie, Hämophilie oder Diabetes leiden raten wir von einem Tattoo gänzlich ab. Gleiches gilt bei Hochschwangeren. Bei HIV, Hepatitis oder ähnlichen Erkrankungen unbedingt bescheid geben!
Das erste Tattoo?
Bei dem ersten Tattoo sollte man ganz genau überlegen welches Motiv man haben möchte, wo es hin soll und wie groß es werden soll. Es ist für immer auf der Haut und daher sollte man sich 100% sicher sein und es nicht aus einer Laune heraus machen lassen wie z.B. bei einer Modeerscheinung.
Hast Du dir ein Motiv ausgesucht oder weißt, was Du in etwa haben möchtest- findest aber nicht das passende Bild kommst du zu uns und wirst über Größe und Motiv noch einmal beraten. Wir haben unzählige Vorlagen und können auch- bei festem Termin und mit Anzahlung- etwas nach deinen Wünschen zeichnen. (Anzahlung ist bei einer Terminvergabe Pflicht – von 50 bis 150 Euro)
Wenn es dann soweit ist und du einen Termin hast, solltest du eine Woche vor dem Stechen die Stelle an der das Tattoo hinkommt gut eincremen - und das täglich. Auf Alkohol, Drogen, Kaffee und Schmerzmittel sollte mindestens einen Tag vor dem Termin verzichtet werden, sonst kommt es zur übermäßigem Wundwasser Ausschüttung während des Stechens. Komm am besten gut ausgeschlafen und mit vollem Magen zu dem Termin, somit kann der Kreislauf das Verletzen der Haut und den Schmerz besser verkraften.
Dir wird vorher gesagt wie lange die Sitzung dauern wird und bei allem über 2 Stunden werden zwischendurch Pausen gemacht. Allerdings sollte genügend Zeit mitgebracht werden, denn gute Arbeit braucht Zeit und unter Zeitdruck sollte nicht tattoowiert werden. Wir bitten darum auf Schmerzhemmende Creme aus der Apotheke zu verzichten da durch die Creme die Farbe nicht richtig in die Haut eindringen kann und es zu Komplikationen führen kann! Also lieber einmal Zähne zusammen beißen und danach ein fehlerfreies Tattoo haben!
Reinfall:Biotattoos!
Die so genannten Biotattoos sollen angeblich nach einiger Zeit verschwinden, es wird behauptet dass die Farbpigmente nach und nach aus der Haut wieder austreten, doch selbst Ärzte raten von diesen Tattoos ab denn gänzlich gehen diese Tattoowierungen niemals raus. Einige Tattoowierer behaupten sie könnten nur in der Obersten Hautschicht stechen und somit würde die Farbe wieder austreten doch alles was man von einem solchen Tattoo hat ist ein meist unansehnliches Bild. Auch die angeblich spezielle Farbe wurde von „Stiftung Warentest“ geprüft und festgestellt wurde dass es sich hierbei lediglich um ganz normale Tattoofarbe handelt. (Diese Farben sind immer überprüft und sicher, doch gehen sie nicht mehr von selbst aus der Haut)
Geschichte des Tattoos:
Der wohl älteste Tattoowierte ist sehr bekannt- Ötzi! 1991 wurde sein gefrorener Leichnam im Ötztal in Italien gefunden. Er besaß stolze 15 Tattoos die an die der heutigen Eingeborenen in Australien oder Afrika erinnern. Linien oder Punkte die bestimmte Körperteile hervorheben sollten.
Das Wort "Tätowieren" hat seinen Ursprung in Polynesien und wurde schnell bekannt in Europa und bürgerte sich dort ein. „Tatauierung“ [zu polynes. tatau >Zeichen<], umgangssprachlich Tätowierung. Schon die meisten Ureinwohnerstämme „tattoowierten“ sich um etwas darzustellen, am weitesten verbreitet waren Tattoos in Japan und zum teil in Amerika dies geschah zwar nicht wie bei uns mit einer Maschine doch hat unser Körperkult dort seinen Anfang. Als dieser Körperkult zu uns nach Europa kam, verbreitete er sich zu erst unter den Seeleuten und auch unter den Verbrechern und wurde somit vorerst nur von der untersten Schicht getragen. Erst sehr viel später ließen sich auch andere tattoowieren. Angefangen bei Berühmtheiten wurde es schnell zu einem Kult und verbreitete sich rasant. Genauso entwickelte sich auch die Technik und immer bessere und realistischere Bilder ließen sich stechen.
Heutzutage gibt es allerdings immer noch die traditionelle Weise einen Körper zu verschönern, doch ist es nicht weit verbreitet da es auch sehr viel schmerzvoller ist. Es gibt sehr viele Unterschiede von Volk zu Volk: Inuits / Eskimos bearbeiteten ihre Haut mit rußigen Fäden, die narbenähnliche Markierungen hinterließen. Die Maoris in Neuseeland schnitten sich mit meißelähnlichen Holzinstrumenten Farbe in die Gesichtshaut. Eine kammähnliche Hacke, die unter anderem aus bearbeiteten Menschenknochen bestand, benutzten die Samoaner. Auf Tahiti wurde mit spitzen Knochen oder Haifischzähnen tättowiert, die Maya und Azteken behalfen sich mit Dornen und Kakteenstacheln. |